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Arzt und Heilpraktiker - Eine Geschichte, zwei Wege
Werner Vogt zeigt in diesem vielbeachteten Aufsatz die historische Entwicklung von Arzt und Heilpraktiker auf - der Schlüssel zum Verständnis des Selbstverständnisses des Heilpraktikers.
 
Das Auge - Spiegel der Gesundheit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Wolfgang Vogt   
Samstag, 24 Dezember 2005

Auf dem Prüfstand: Wert der Augendiagnose

Leseprobe Image

Das Auge als Spiegel der GesundheitDas Auge – Spiegel der Gesundheit ist die Bilanz von rund 50 Jahren Praxiserfahrung, in denen sich Werner Vogt mit der Augendiagnostik beschäftigt hat. Da sie für ihn stets mehr als Irisdiagnostik war, wurde er immer wieder mit dem Pro und Contra dieser Methode zur Diagnose konfrontiert. Er interessierte sich nicht nur für augendiagnostische Literatur, sondern auch die Veröffentlichungen und Vorstellungen ihrer Gegner. Was Werner Vogt hierbei an Erkenntnissen sammeln und bewerten konnte, finden Sie um seine eigenen Erkenntnisse ergänzt in diesem Werk.

Werner Vogt wollte nicht nur die Argumente von Befürwortern und Gegnern der Augendiagnose kennen und verstehen lernen und sie aus möglichst neutralem Blickwinkel gegenüberstellen, sondern es ging ihm auch um das „Warum“. Warum sieht der Eine das so – und der Andere anders? Denn Gegenstand von beiden ist das Auge, mit dem Unterschied, dass sich beispielsweise ein Augenarzt allein für das kranke Auge interessiert, ein Augendiagnostiker Erkrankungen des Körpers aus dem „gesunden“ Auge erkennen will.

Das Auge als Spiegel der GesundheitDas Auge - Spiegel der Gesundheit ist das Ergebnis dieser Arbeit. Werner Vogt versucht darin der Augendiagnose soweit als möglich eine gesicherte Basis zu verschaffen, wobei er die sie stützenden Grenzbereiche mit berücksichtigt. Für den Praktiker ist Werner Vogt dabei ausführlich auf alle iridologischen Probleme eingegangen, um eine sichere Aussage über die diagnostische Bedeutung der Irisphänomene zu ermöglichen. Dem Forschenden – gleich ob Befürworter oder Kritiker – will Werner Vogt einen Ansatz für weitere neutrale und objektive Untersuchungen liefern.

Doch was „gesund“ ist lässt sich nur beurteilen, wenn man das Auge, seine Funktionen, seine Zusammenhänge mit dem übrigen Körper und die Ausdrucksformen seines Krankseins kennt. Der Grund, warum die Augendiagnostik glaubt, Krankheiten aus dem „gesunden“ Auge erkennen zu können, lässt sich nur beurteilen, wenn man weiß, wie es dazu kam, welche Gedanken dabei eine Rolle spielten. Bei kritischer Betrachtung sieht man, dass dabei zwei Momente von Bedeutung sind:

1. Der kritische Beginn. Da ist die von Ignaz v. PÉCZELY erzählte „Eulengeschichte“. Sie wurde von den ersten Anhängern als „Moment der Entdeckung der Augendiagnose“ gefeiert, von den Gegnern genüsslich als „Märchen“ zitiert und von neueren Augendiagnostikern übergangen oder abgetan. Doch weder Befürworter noch Gegner der Augendiagnose haben sich offensichtlich Gedanken darüber gemacht, welchen Sinn diese Geschichte bekommt, wenn man sie psychologisch bewertet. So ist es mit vielen anderen Aspekten der Augendiagnose.

2. Die eigentliche Erfahrung von Werner Vogt war, dass die Auseinandersetzung zwischen Augendiagnostikern und Medizinern letztlich auf dem 1865 von VIRCHOW mit seiner Cellularpathologie ausgelösten Übergang vom biologischen Ganzheitsdenken in das Detaildenken beruht. Hierdurch wurde die Krankheit von einem Geschehen das den ganzen Organismus betrifft zur primär lokalen Organ-, ja Zellstörung. Werner Vogt gewann mit der Zeit die Überzeugung, dass man nur zu einem festen Fundament der Augendiagnose kommen kann, wenn man nicht nur zur klassischen Auffassung des Ophthalmologen J. BEER zurückkehrt – dass alles was auf den Organismus einwirkt niemals ohne Einwirkung auf das Auge bleiben kann – sondern diese Frage unter Hinzuziehung der Erkenntnisse der Anatomie, der Entwicklungslehre, der Anthropologie, der Physiologie und der Neurologie beantwortet. Dabei ist wichtig, ohne jedes Vorurteil sowohl die Erfahrungen der Augendiagnostiker als auch die ihrer Gegner zu berücksichtigen.

 

Damit Sie erfolgreich Augendiagnose ausüben können empfehlen wir Ihnen zu diesem Buch:

Iristopographie des linken und rechten Auges von Werner Vogt

Image Diese Iristopographie von Werner Vogt ist in über 50 Jahren Praxiserfahrung entstanden, die Werner Vogt mit der Augendiagnose gewonnen hat. Unzählige eigene Beobachtungen und das Wissen über alle wichtigen bestehenden Topographien - von Peczély über Liljequist, Thiel, Madaus, Hense und Deck - sowie die Berücksichtigung der anatomischen Verhältnisse und physiologischen Gegebenheiten, sind in diese Topographie eingeflossen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 25 Mai 2006 )
 
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